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Spielbericht zum Pokalspiel in Häselrieth….


Die angereisten Fans sollten eine spannende erste Hälfte in diesem Kreispokal zu sehen bekommen. Ein turbolenter Beginn auf beiden Seiten war geprägt von langen gut erspielten Diagonalbällen der Heimelf. Heubisch jedoch wusste seinen Strafraum sauber zu halten. Das erste Achtungszeichen der Gäste setzte Zwilling mit einem langen Ball in die Tiefe. Thau jedoch blieb erfolglos im Abschluss (13.).
So war die Führung für die Heimelf vorgesehen. Rosemann köpfte frei nach einer Ecke ins Tor (18.). Heubisch spielte unbeeindruckt weiter. Baute über Büchner in der Mitte auf. Der Ball landete über Zuleger bei Ehle, der den Ball geschickt behaupten konnte und anschließend ins lange Eck abschloss – Ausgleich (23.). Die Gäste fanden nun immer besser ins Spiel und kreierten über Ehle und Zwilling weitere Chancen (30./32.). Nach dem souveränen Beginn von Häselrieth schien hier die Kraft nachzulassen und man wusste sich nur mit Fouls den Gleichstand zu halten. Nichts desto trotz drang Heubisch über einen Weitschuss von Zuleger (39.) weiter auf die Führung. Die Anstrengungen sollten noch vor der Pause belohnt werden. Thau lief sich nach einem Freistoß frei und verlängerte per Kopf über den Torwart zum 1:2 Pausenstand (43.).
Auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte der Heimelf. Wichmann war jedoch genauso hellwach aus der Kabine gekommen. Häselrieth erspielte sich regelrecht eine Sturm- und Drangphase auf das Gehäuse der Heubischer. Treibender Akteur war fast immer Höhn über die rechte Seite. Schwesinger auf der Linie, Wichmann und die Querlatte retteten die Führung der Gäste.
Entlastung für Heubisch fand erst in der 55. über Büchner und Thau statt. Dieser vergab jedoch übers Tor.
Fast im direkten Gegenangriff lief wieder Rosemann gut vors Tor und schob zum 2:2 ins kurze Eck ein (58.). Ähnlich wie in der ersten Hälfte wich der Häselriether Dynamik nun die körperliche Phase mit vielen Fouls zwischen den Sechzehnern. Immer wieder fand die Heimelf über Höhn vors Tor. Im Gegenzug lief der Heubischer Angriff von Anemüller über Ehle zu Thau, der alleine vor dem Torwart rückpassähnlich abschloss (73.). Kambach prüfte Wichmann kurz darauf mit einem immer länger werdenden Ball aufs lange Eck. Einige Chancen über die Tore sollten noch folgen bevor es direkt ins Elfmeterschießen ging. Dieses gewann Häselrieth mit insgesamt 8:7.

Text: FE

Nachruf Rainer Langbein….


Anfang Mai verstarb unser ehemaliger Spieler, Trainer und langjähriges Mitglied Rainer Langbein im Alter von 71 Jahren nach langer und schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie.

Rainer übernahm unsere Herrenmannschaft nach dem Abstieg in die 2. Kreisklasse zu Beginn der Saison 1988/89. Ihm gelang der sofortige wieder Aufstieg in die 1. Kreisklasse 1989/1990. Die folgende Spielzeit wird für unseren Verein für immer unvergessen bleiben, mit Rainer an der Spitze schaffte es die Mannschaft um Spielführer Karl-Heinz Büchner, Detlef Rink, Detlef Ulrich, Ulrich “Leo“ Stegner in die Bezirksklasse aufzusteigen. Das Abenteuer Bezirksklasse endete nach nur einer Spielzeit. Rainer Langbein hatte sich inzwischen für höhere Aufgaben empfohlen und so führte ihn sein Weg als Trainer zum 1. Sonneberger SC. Das sollte aber nicht das Ende seiner Trainerlaufbahn für unsere Farben sein, 2008-2010 stand er wieder für uns an der Seitenlinie. 2016 gab er erneut sein Comeback, dieses musste er allerdings aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden.

Wir werden Rainer Langbein für immer in bester Erinnerung behalten, er schaffte es durch sein Engagement, seine akribische Arbeitsweise und seine herzliche Art die Mannschaft und ihrer Fans zu begeistern. 

 

SV Blau – Weiß Heubisch

 

Weihnachtsfeier – entfällt wegen Covid 19


Liebe Vereinsmitglieder, leider müssen wir euch mitteilen das die diesjährige Weihnachtsfeier aufgrund der aktuellen Pandemie entfällt!


22. Oktober 2020,  0:13,  Marcel  —  4. Februar 2021,  19:28, 

Pokalhalbfinale gegen Westhausen mit Spielbericht und Bildern ….


Die 200 Zuschauer durften sich auf eine offensive Anfangsphase einstellen. Direkt nach Anpfiff tauchte Ehle im Strafraum von Westhausen auf, bevor Wichmann im Tor der Heubischer durch zahlreiche Ecken geprüft wurde. Dennoch ließ das erste Tor der Partie nicht lange auf sich warten. Pascal Wagenschwanz war es, der aus halbrechter Strafraumposition ins kurze Eck einschoss (11.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff gelang erneut Wagenschwanz durch einen Kopfball nach Ecke das 2:0 (13.) In Folge der frühen Führung probierten es die Westhäuser weiter über die rechte Seite. Über diese gelang der nächste Vorstoß der zum 3:0, wieder durch Wagenschwanz, führte. (21.)
Von Heubisch war in Halbzeit eins wenig bis gar nichts zu sehen. Einzig Zwilling fiel durch die ein oder andere klärende Aktion auf bevor Heßler und Ditscheid die ersten Schüsse gen Westhäuser Tor abgaben. Anschließend an die kurze Aktivphase der Heubischer Elf war es Culmbacher der aus zentraler Position im Strafraum abzog und für Wichmann blieb nur noch der Griff hinter sich – 0:4 nach Minute 34. Bereits 4 Minuten später war es widerum Wichmann der mit einer Glanzparade auf der Linie seine Mannen vorerst vor dem 0:5 bewahrte (38.). Dies sollte noch vor dem Halbzeittee fallen. Die Unordnung im Heubischer Strafraum nutzte L. Bock und musste einen nicht geklärten Ball nur noch über die Linie schieben. Den letzten Akzent setzte Ditscheid für die Heimelf kurz vor der Halbzeit, leider wieder zu zentral.

Nachdem die Westhäuser Gäste in der Halbzeitpause bereits die Sektkorken knallen ließen, gehörte die Zeit nach dem Wiederanpfiff der Rierl-Truppe. So waren es Ehle (52.) und Thau (55.) deren Schüsse jeweils von rechts kommend den Weg ins Tor der Westhäuser fanden und auf 2:5 verkürzten. Das kurze Aufbäumen der Heimelf sollte jedoch schnell gestoppt werden. In der 59. Spielminute wusste Heßler den Ball kurz vor der Grundlinie unter Mitleidenschaft des Gegenspielers zu klären. Schiedsrichter Luckau zeigte auf den Punkt und wieder war es L. Bock der diesmal den Elfmeter sicher zu verwandeln wusste (60.).
Die Westhäuser Offensivreihen hatten ihren Takt wieder gefunden und wussten die Heubischer Abwehr mit hohem Pressing bei Laune zu halten. Wieder gelang Zwilling der Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte, schiebt im Strafraum quer auf Ditscheid, welcher aprubt gestoppt wird und zu Fall kommt. Der Pfiff blieb diesmal jedoch aus. Das Spiel wurde körperlich intensiver und die Schwerkraft wirkte bei beiden Mannschaften – für den heimischen Fan bei den Gästen widerum etwas stärker. Die körperliche Intensität reichte leider nicht bis in den letzten Klärungsversuch der Heubischer Abwehrreihen. Das wurde prompt durch Culmbacher bestraft, der nur noch zum Endstand von 2:7 einschieben musste (75.). Einige Offensivaktionen sollten noch folgen. So war es wieder Wagenschwanz der vor dem heimischen Gehäuse auftauchte und nur noch von Wichmann gestoppt werden konnte. Westhausen gewinnt, auch in der Höhe verdient das zweite Pokalhalbfinale und muss sich nun im Endspiel mit der Spielgemeinschaft aus Lauscha/Neuhaus messen.

Glückwunsch an die Gäste aus Westhausen!!

Autor: FE